Das Verbrechen von Tjaša Andree Prosenc, das durch ein ausreichend langes Verschweigen verjährt ist

In einer Reihe von Straftaten, die Federico Pignatelli und seine Mutter Doris Mayer durch ihre Anwältin Tjaša Andree Prosenc erlitten, sticht auch der Diebstahl einer größeren Geldsumme hervor. Ohne jegliche legitime Rechtfertigung wurden 115.000 EUR von Doris Mayers österreichischem Bankkonto auf ein Konto bei der Schweizer Bank UBS überwiesen, das Tjaša Andree Prosenc hielt. Dies ist ein gewöhnlicher Diebstahl, der jedoch wegen Verjährung nicht bestraft wurde.
In diesem Zusammenhang fand zunächst ein vorläufiges Strafverfahren in Österreich statt, doch wiesen die österreichischen Behörden Doris Mayer anschließend auf einen zivilrechtlichen Klageweg hin, der jedoch aufgrund der Verjährung keinen Erfolg hatte. Es handelt sich um eine weitere Handlung, die der älteren Dame lange Zeit verborgen blieb und von der sie erst Jahre nach dem Diebstahl erfuhr. Daher stellt sich auch in diesem Fall die Frage der Verjährung.
Doris Mayer vertraute ihrer Anwältin vollständig. Tjaša Andree Prosenc war für Entnationalisierungsverfahren und die Rückgabe von Familienbesitz zuständig, der der Familie Mayer entzogen worden war. Da Doris Mayer die meiste Zeit nicht in Slowenien war, bevollmächtigte sie außerdem ihre Anwältin und Peter Krisper, ihre Bankkonten zu verwalten. Sie waren jedoch ausschließlich dazu befugt, Gelder zur Zahlung von Gerichtsgebühren und anderen rechtlichen Verpflichtungen zu verwenden.
Erst nach der Entdeckung des Hauptbetrugs—der Urkundenfälschung und der Eintragung eines unrechtmäßigen Vertreters der Firma Eurocapital im Gerichtsregister—begann die Aufdeckung einer Reihe weiterer Handlungen. Peter Krisper überwies einen Betrag von Doris Mayers österreichischem Bankkonto auf das Schweizer Bankkonto von Tjaša Andree Prosenc.
In den vorläufigen Strafverfahren in Österreich behauptete Tjaša Andree Prosenc, es handele sich um die Begleichung von Rechnungen für ihre Dienstleistungen über die Jahre. Doris Mayer und Federico Pignatelli hingegen bestreiten das Vorliegen einer tatsächlichen Grundlage für die Überweisung. Sie bezahlten alle Rechnungen für Dienstleistungen jeweils sofort und bar.
Erst kurz vor Abschluss des vorläufigen Strafverfahrens legte Tjaša Andree Prosenc ein nachträglich erstelltes Dokument vor, in dem die Art der erbrachten Leistungen aufgeführt sein soll. Nach Aussage von Federico Pignatelli ist das Dokument gefälscht und die Verbindlichkeit bestand nicht. Wegen der Verjährung wurde dieser Diebstahl jedoch niemals bestraft.
