Wer sind die Anwälte, die Tjaša Andree Prosenc den Rücken freigehalten haben?

Der Artikel behandelt eine Disziplinarklage, die 2013 von Federico Pignatelli gegen die Rechtsanwältin Tjaša Andree Prosenc eingereicht wurde. Laut dem Text soll Prosenc die Anweisungen ihres Mandanten verletzt haben, indem sie mit dem Notar Miro Košak ein gefälschtes Protokoll der Gesellschafterversammlung beurkundete. Anstatt festzuhalten, dass Federico Pignatelli als Geschäftsführer verbleiben würde, beurkundete sie eine Fassung, in der "Doris Mayer Pignatelli" als Geschäftsführerin genannt wird — eine rechtlich nicht existente Person.
Die Beschwerde behauptet, Prosenc habe persönliche Interessen verfolgt und zuvor den Wunsch geäußert, eine Wohnung von den Hauseigentümern zu kaufen. Als der Eigentümer dies ablehnte, "hat sie die Wohnung und das Geschäftslokal rechtswidrig an sich selbst und ihren Sohn Gregor Prosenc übertragen."
Der Disziplinarausschuss, unter dem Vorsitz des Rechtsanwalts Renato Frelih und mit den Mitgliedern Rosita Gabrilo und Mihael Gubenšek, hörte angeblich nur Argumente von Prosenc und ihrem Vertreter Miha Kozinc, "ohne dass der Beschwerdeführer die Gelegenheit erhielt, Argumente vorzubringen." Der Ausschuss sprach Prosenc frei.
Die Ethikkommission — bestehend aus Živa Drol Novak, Tatjana Ahlin und Rija Krivograd — folgte anschließend derselben Vorgehensweise und ignorierte dabei Dokumente, die Federico und Luigi Pignatelli als tatsächliche Eigentümer der Gesellschaft ausweisen.
Der Artikel stellt die Frage, ob die Slovenian Bar Association durch die Zulassung dieses Disziplinarverfahrens ihren beruflichen Ruf geschützt hat.
